WG-Schüler bei UNESCO-Veranstaltung zu jüdischem Leben in Deutschland

Drei Schülerinnen und Schüler des Warndt-Gymnasiums nahmen an der Veranstaltung „Meeting Point Jüdisches Museum – UNESCO-Projektschulen erkunden Gegenwart und Geschichte jüdischen Lebens“ mit Workshops und Festakt in Frankfurt a.M. teil.

Im vergangenen Schuljahr organisierte Musiklehrer Christian Bur den Workshop Meet Klezmer!, das im Rahmen des Themenjahres „1700 Jahre jüdische Kultur in Deutschland“ an Schulen mit Musik gegen Antisemitismus und Fremdenfeindlichkeit wirken will und bei dem die Künstler Helmut Eisel (Klarinette), Sebastian Voltz (Klavier), Kerstin Klaholz (Moderation) und Jean Laffitau (Videotechnik) vor Ort mit Schülerinnen und Schülern des damaligen Jahrgangs 10 arbeiteten. Neben dem Musizieren vor Ort konnten die Schülerinnen und Schüler auch eine digitale live-Führung durch die Saarbrücker Synagoge erleben und am Ende per Videoschalte mit Musikern aus Israel gemeinsam musizieren.

Dieses Projekt wurde von Frau Löffler bei der Veranstaltung „Meeting Point Jüdisches Museum – UNESCO-Projektschulen erkunden Gegenwart und Geschichte jüdischen Lebens“ eingereicht und nun wurden drei Schülerinnen und Schüler eingeladen, in Frankfurt a.M. für drei Tage an Workshops mitzuwirken und am Festakt zu Würdigung der Bildungsprojekte teilzunehmen, die von der Direktorin des Jüdischen Museums Frankfurt Prof. Dr. Mirjam Wenzel und der Präsidentin der Deutschen UNESCO-Kommission Prof. Dr. Maria Böhmer eröffnet wurde. Zudem sprachen Dr. Josef Schuster, der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Knut Zuchan, Leiter der Arbeitseinheit UNESCO im Auswärtigen Amt, und Sylvia Löhrmann, Generalsekretärin des Vereins „321-2021: 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“. Nicolas Hess und Karen Bohnenberger, beide Jahrgang 11, und Tobias Müller aus dem Jahrgang 10 waren die Vertreterinnen und Vertreter des Warndt-Gymnasiums in Frankfurt. Lara Faust, ebenfalls aus dem Jahrgang 11, die im vergangenen Jahr an der jährlich organisierten Projektreise nach Auschwitz teilnahm, konnte leider nicht mitfahren.

Bildunterschrift: Lehrerin Christine Löffler, Nicolas Hess, Karen Bohnenberger, Tobias Müller (v.l.n.r.) © Jüdisches Museum Frankfurt / Frank Rumpenhorst